Visionen, Träume, Wünsche & ein "Gutes Leben für Alle"

Zeit zum Träumen & inspiriert werden!

Welche Visionen, Träume und Wünsche habt ihr für eine nachhaltige(re) Welt mit einem guten Leben für alle? Kennt ihr gute, aber noch nicht umgesetzte Konzepte? Welche Welt wünscht ihr Euch für die kommenden Generationen?

Utopie bedeutet aus dem griechischen übersetzt „Nicht-Ort“… oft auch mit „unerreichbar“ und „zu schön um wahr zu sein“ assoziiert.
Eutopie ist der „Gut-Ort“. Das könnte etwa eine realisierte bzw. realisierbare Version der Utopie sein. Also ein Ort an dem alle „positiven“ Menschheitsträume erfüllt worden sind. Als Gegenstück zur Dystopie.

Was für den einen „gut“ ist mag für der anderen „schlecht“ sein. Um ein bisschen ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wer ihr seid und wonach ihr Euch sehnt würde ich mich freuen, wenn ihr mehr Einblick in Eure Wünsche und Träume ermöglicht.

Was wären Eure Kriterien an der ihr eine Eutopie messen würdet?
Wie würde Euer „Ort“, wo alle positiven und lebensfördernden Träume umgesetzt worden sind, aussehen?

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Vielen Dank für Deine Nachricht, Dein Vertrauen für dass Bereitstellen Deiner Vision und herzlich Willkommen bei Discuss :slight_smile:

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In meiner Vision besteht die Welt der Zukunft aus vielen lokalen Gemeinschaften, die autonom sind und sich selbst organisieren. Jede Gemeinschaften ist ein Glied einer Regionalen Gemeinschaft. Die Regionalen Gemeinschaften sind wiederum ein Glied der kulturellen Gemeinschaft usw. Sie bilden alle gemeinsam eine globale Gemeinschaft, die sich für einzelne Gemeinschaften einsetzt. So wie die Gemeinschaften sich für ihrem Mitglieder einsetzen. Und die Menschen setzen sich erst für ihre Gemeinschaft und dann für die nächste Gemeinschaft in ihrer Nähe ein, die den Bedarf danach hat. Die Innere Strukturen dieser Gemeinschaften sind sehr vielfaltig und individuell gestaltet.
Jeder Mensch lebt selbstbestimmt und frei, während er in einer globalen Gesellschaft mit anderen interagiert.

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Da ich sehr davon ausgehe, dass die Welt „selbstorganisierter“ wird (der Trend ist ja klar zu erkennen), ist mir vor allem ganzheitliches Verstehen von Entfaltung wichtig.

Ich wünsche mir Orte, wie einen starken Support von Selbstbildung wie Bewussteins-Bildung (wer bin ich, wie interagiere ich, wie schaue ich auf die Welt, wie schaut die Welt auf mich, welche Kooperationsform ist meine Liebste, wie und wo und in welcher Art entfalte ich mich am besten, was möchte ich gerne tun etc.)

Ich wünsche mir mehr Brücken und geringere Hürden im Übergang und Austausch für kulturelle und soziale Grenzen, die noch bestehen.

Ich wünsche mir bunte Vielfalt in der Lebensgestaltung, die sich Bedürfnisorientiert ausrichtet (wozu die wahren Bedürfnisse allerdings erstmal zu klären wären).
Differnzierung und Individualität als Bereicherung und Ergänzung, wie gegenseitige Inspiration. Das sich Gemeinschaften und Lebensräume aus diesen Bedürfnissen heraus in neuen Formen nachhaltig und flexibel entfalten. Voraussichtlich eher lokal-regional-dezentral-vernetzt. Das jeder die Möglichkeit hat „seinen Platz“ zu finden, wo er/sie/es sein kann, wie man ist und mit diesem Sein auch einen Beitrag zum großen ganzen leisten kann.

Ich wünsche mir gemeinsames erforschen von „Entfaltung“ und „Entwicklung“.

Das immer auch wieder die Passungsprobleme eines Einzelnen, dazu antreiben den Raum zu erweitern, wie neue Wege zu finden…damit Evolution im natürlichen Sinne satt finden kann. Also das wir lernen, los zu lassen und gewahr zu werden, selbst immer irgendwann mal evolutionär „überholt“ zu werden. :wink: Das dies nicht schlechter/besser ist - immer nur anders. Natürliche Transformation. Und somit uns langfristig mehr Flexibilität geben, wie die Möglichkeit Fehler schneller zu überarbeiten.

Ich wünsche mir daher vor allem eine starke Entwicklung auf einer eher „holistischen“ Bewusstseinsebene. Das Wissenschaften kooperieren, Themenfelder zwar für sich stehen können, aber auch zusammenfließen können und die Perspektiven erweitert werden.

Ich wünsche mir Offenheit für neue oder ganz andere Wirtschafts- und „Sicherungs-Modelle“

Ich wünsche mir einen Wertewandel von Leistungsgesellschaft- zu Potential & Seins-Gesellschaft. Wo Leistung eine Rolle spielen kann, aber nicht einziges Kriterium bleibt. Weg von solchen einseitigen Bewertungen, hin zu einer größeren Perspektive.

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