Wie sehen wir die Zukunft von M4H?

Teilt hier gerne eure Visionen von M4H.

Ich wünsche mir ein stetiges Wachsen und auch Neuzugänge von Menschen, die vorher keine oder kaum Berührungen zur Wandelszene hatten. Was braucht es wohl dazu? :slight_smile:

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Was es braucht:

  • Netzwerk, Kommunikation, Sichtbarkeit, Reichweite, … (das Übliche)
  • Schärfung des eigenen Profils, Zielgruppen, Ziele usw.
  • Was ist eure Mission? Was sind eure Ziele? Wer ist euer „Kunde“?
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  • Einheitliche und übersichtliche Infos: Gut aufbereitete „knackige“ Informationen, die leicht mündlich und online an andere weitergegeben werden können.
  • Sammelgefäss und gezielte Betreuung: Ein Sammelbecken um neue Interessenten Willkommen zu heißen, zu integrieren und die verschiedenen Möglichkeiten des „Mitdabeisein“ vorstellen wie z.B. verschiedene Themengruppen, Arbeitskreise, Eventmöglichkeiten. Eventuell auch ein Buddysystem für Neue ermöglichen.
  • Gateways: Verschiedene Einstiegs- und Kennenlernmöglichkeiten Online und/oder Offline
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Ich wünsche mir für die Erfüllung dieses Punktes, dass wir eine Möglichkeit finden uns darüber auszutauschen um die Frage

Was ist M4H eigentlich?

gemeinsam zu beantworten :relaxed:

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Sollte die Frage deiner Meinung nach noch vor dem nächsten MakerLab geklärt werden?

Kann man machen, ich würde mich aber ungerne damit lange beschäftigen und vor allem nicht auf Konsens hinarbeiten wollen. Wenn jemand beobachtet und beschreibt wonach es tatsächlich aussieht fände ich das uU hilfreicher. Ich habe nichts gegen „Identifikationsflächen und Wertebasis definieren“ aber mag auch gerne konstruktiv an Teilproblemen arbeiten.

Es gibt die Idee, dass die Aktion nur durchs Profil formiert wird (also ERST ganz genau Wertebasis, Vision etcpp herausfinden, dann etwas tun), aber in meiner Erfahrung kann da auch viel Kraft drin verschwinden und Frust entstehen. Es schafft Gemeinschaftsgefühl und Sinn, beides super und viele Menschen haben da Riesen-Hunger nach, aber viele wollen auch ins Tun kommen und/oder Spaß haben und kreativ sein.

Klar, wir brauchen Wertebasis, Vision etcpp. und sollten uns (ich habe dein Kommentar zu „uns“ gelesen, mein „uns“ ist dein „gemeinsam“ :wink: ) da auch regelmäßig und knallhart mit auseinandersetzen. Aber ich für mich würde das derzeit nicht zu hoch hängen. Ich kenne die Crowd so ein bisschen und habe insgesamt ein Grundvertrauen, dass die gut tickt.
Muss man definitiv im Auge behalten, es waren ja auch schon recht merkwürdige Leute auf den Treffen unterwegs, aber ein drei Tage Diskussionskreis braucht es dafür m.E. nicht.

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Ich kann den Punkt verstehen (Energie sinnvoll nutzen). Habe da folgende Außenperspektive: Ich verstehe nicht genau, worum es bei M4H geht, was das Hauptziel ist, was Nebenziele sind, wo eine ggf. eine Abgrenzung zu andern „Crowds“ ist. Es geht um Entscheidungshilfe. (Warum soll ich meine „Energie“ hier reinstecken und nicht wo anders usw., passt das zu mir und meinen Visionen/Zielen und Fertigkeiten etc.)
Für mich handelt es sich bei der Antwort auf die Frage „Was ist M4H eigentlich?“ (oder auch: "Was will M4H erreichen? und „Wie will es das erreichen?“) um die Chance, Energieverschwendung zu vermeiden.
Wo sind denn Hebel, wo sind Kompetenzen usw. Dann kann ich gezielt vorgehen.
Die Antwort kann auch so formuliert sein: M4H ein Sammelbecken für …
Mir auch unklar: Wer ist M4H? Im Sinne von, mit wem habe ich es zu tun, wer beantwortet welche Fragen, und auf welchem Kanal?
Lotus hat das auch in Ihrem ersten Punkt mit drin. Die Infos müssen zunächst klar sein, dann kann man sie aufbereiten.
Zudem bietet das Transparenz, auch wichtig für alle Beteiligten.

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Bei TZM (The Zeigeist Movement) gab es auch sehr oft Diskussionen über „IST“ und „SOLL“.
Also wo TZM bzw. die „Gesellschaft“ derzeit steht und wo es hingehen soll.
Strukturelle Herausforderungen zu lösen stellte sich als sehr kompliziert und schwierig heraus.

Bei Graswurzelbewegungen, die keine transparente Praxis für gemeinschaftliche Entscheidungstools wie z.B. zur Organisationsform und Zielen haben, kann es für Außenstehende (und Mitglieder) sehr schwierig werden.

Natürlich kann es auch eine Taktik sein, keine SMART-Ziele zu definieren und sich „treiben zu lassen“ bis das Ziel einen gefunden hat.

Je klarer soetwas auch nach außen definiert ist, desto leichter fällt es auch (strukturiert) anzudocken und vorzugehen - so geht es jedenfalls mir so :slight_smile:

Deswegen lege ich auch besonderes Augenmerk auf eine gemeinschaftliche Praxis für Dialoge und Abstimmungen.

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